Tage der neuen Klaviermusik Graz


Three Days of the Modern Piano


10. bis 12. Juni 2021

Blog


Willkommen auf unserem Festival-Blog! Aktuelles rund um die Tage der neuen Klaviermusik Graz findet Ihr in den nachfolgenden Beiträgen.

Bekanntgabe der PreisträgerInnen


veröffentlicht am 13. Juni 2021

Unser Festival ist mit dem Finalkonzert am 12. Juni zu Ende gegangen. Die Werke aller Finalist*innen – Ármin Cservenák, Benedikt Alphart, Philipp Manuel Gutmann, Gianluca Iadema, Haruki Noda und Jumi Lee – haben uns und die Jury sehr beeindruckt! Wir hörten sechs herausragende Kompositionen, die jeweils eine wahrlich exzellente Interpretation durch die Pianist*innen Markus Koropp, Sztella Molnár, Renato Delgiannidis, Gianluca Iadema, Milica Zakić, Chiemi Tanaka, Krzysztof Dziurbiel und Stipe Bilić erfuhren. Dass es sich bei den Interpret*innen ausschließlich um Studierende der Kunstuniversität Graz handelt, die das Meisterstück vollbrachten, komplexe und spieltechnisch äußerst anspruchsvolle Klavierstücke überzeugend wie professionell darzubieten, zeugt vom sehr hohen Niveau der künstlerisch-praktischen Ausbildung in Graz.

Die Jury bestehend aus Ayami Ikeba, Richard Dünser und Clemens Nachtmann hatte die schwierige Aufgabe, unter den exzellenten Finalist*innen zwei Kompositionspreise und einen Interpretationspreis zu vergeben. Ihre Entscheidung wollen wir hiermit bekannt geben:

Den KULTUM-Kompositionspreis im Rahmen der 1. Tage der neuen Klaviermusik in der Kategorie A ("on the keys") erhält Gianluca Iadema.

An Benedikt Alphart wurde der Kompositionspreis für das beste Stück aus Kategorie B ("inside the piano") verliehen.

Den Preis für die beste Interpretation eines Werks einer*s Finalisten*in hat Sztella Molnár aufgrund ihrer faszinierenden pianistischen Durchleuchtung von Benedikt Alpharts cloches tremblantes gewonnen.

Philipp Manuel Gutmann konnte das Publikumsvoting für sich entscheiden. Ihm wird der Publikumspreis verliehen.

Der Sonderpreis der Universal Edition – ein scodo-Jahresabo – wird an alle Finalist*innen des Kompositionswettbewerbs vergeben.

Wir gratulieren ganz herzlich!

Das Finalkonzert, bei dem auch noch Werke von Richard Dünser und Georg Friedrich Haas zu hören waren, wurde wie auch alle anderen Konzerte im Rahmen des Festivals vom ORF Steiermark aufgezeichnet. Die Programme werden im Sommer in der Ö1-Sendereihe "Zeit-Ton" präsentiert.

Drei Fragen an ...
Morgana Petrik


veröffentlicht am 13. Juni 2021
Interview: Christoph Renhart
Morgana Petrik, Foto: Stefanie Luger
Morgana Petrik | Foto: Stefanie Luger

Du bist Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für zeitgenössische Musik (ÖGZM). Wofür tritt der Verein ein?

Die ÖGZM widmet sich seit 1949 der Förderung und Verbreitung der österreichischen Gegenwartsmusik. Sie tritt für die Interessen der Musikschaffenden ein, insbesondere durch qualitätvolle Aufführungen ihrer Werke, Anregung zu musikalischen Neuschöpfungen und durch länderübergreifende Vermittlungs- und Konzerttätigkeit. Ein persönliches Anliegen besteht darin, die Präsenz von zeitgenössischer Musik auch im konventionellen Konzertbetrieb, der auf Musik des 18. und 19. Jahrhunderts fokussiert, nachhaltig zu erhöhen respektive diese einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Für letztere Zielsetzung spielen auch elektronische Musikplattformen und Social Media eine zunehmend wichtige Rolle. In diesem Sinne bemüht sich ÖGZM darum, möglichst viele ihrer Konzerte zu videografieren.

Was macht ein gutes Programm aus?

Darüber kann man unterschiedlicher Ansicht sein. Ich bin der Meinung, dass ein Konzertprogramm abwechslungsreich sein sollte, um der Vielfalt und Vielschichtigkeit des zeitgenössischen Schaffens Rechnung zu tragen. Ferner, dass sowohl die Werke als auch deren Interpretation hohe künstlerische Ansprüche erfüllen. Und schließlich sollte man nicht vergessen, dass man Konzerte für ein Publikum veranstaltet. Man sollte bei der Programmgestaltung berücksichtigen, ob man ein mit Neuer Musik erfahrenes oder wenig erfahrenes Publikum erwartet. Trifft letzteres zu, kann eine Moderation mit Informationen zu den KomponistInnen und den künstlerischen Intentionen, die ihren Werken zugrunde liegen, den Zugang enorm erleichtern. Auch wird man Konzerte für junges Publikum anders gestalten als für ein vorwiegend erwachsenes. Die Hörerinnen und Hörer sollten durch das Konzerterlebnis geistig und/oder emotional angesprochen werden, anstatt bloß die "Konsumentenrolle" zugewiesen zu bekommen. Über diese Kriterien und Faktoren sollte man sich stets Gedanken machen.

Viele Projekte wie die »Tage der neuen Klaviermusik Graz« kann man nur in Kooperation mit anderen VeranstalterInnen und Kultur-Institutionen realisieren. Inwieweit ergeben sich auch in künstlerischer Weise sinnvolle und interessante Synergien, was die Programmgestaltungen betrifft?

Interessante und wertvolle Synergien ergeben sich im Zuge nahezu jeder Kooperation. Dies trifft in erhöhtem Maße auf Festivals und internationale Austauschprojekte zu: Man lernt bisher unbekannte Werke kennen, und im Idealfall auch deren SchöpferInnen, man erhält Einblicke in das künstlerische Credo und in die Arbeitsweise der Partnerorganisationen und -persönlichkeiten, und es bilden sich neue Synergien und Netzwerke, die weit über regionale und Landesgrenzen hinauswachsen können. Gemeinsam kann man schlechthin mehr erreichen.

Drei Fragen an ...
Eduard Lanner


veröffentlicht am 9. Juni 2021
Interview: Christoph Renhart

In Ihrem Programm stellen Sie ausgewählte Werke von KomponistInnen der Österreichischen Gesellschaft für zeitgenössische Musik vor. Wie kam es dazu?

In den vergangenen Jahren habe ich immer wieder zeitgenössische Klaviermusik einstudiert und aufgeführt. Die Präsidentin der ÖGZM hat mich für dieses Konzert eingeladen. Darüber habe ich mich selbstverständlich auch sehr gefreut.

»Interpretieren bedeutet, ein Werk nachzukomponieren« hat die Pianistin und Klavierprofessorin Annamária Bodoky-Krause stets gesagt. Inwieweit sehen Sie sich als kreativer, also schöpferischer Künstler – gerade im Hinblick auf Werke, die das Publikum noch nicht kennt?

Bei der Darbietung zeitgenössischer Klaviermusik muss man immer eine Brücke zum Publikum schlagen. Diese entsteht aus der Inspiration des Augenblicks. Dies bedeutet, dass man schöpferisch die Ideen des Komponisten den Zuhörenden verdeutlicht und lebendig macht.

Als Gastgeber des Internationalen Béla Bartók-Wettbewerbs haben Sie versucht, Werke steirischer KomponistInnen jungen MusikerInnen schmackhaft zu machen. Warum ist das wichtig?

Die junge Generation hat eine sehr offene Herangehensweise an Werke lebender Komponisten. Sie ist dafür gut erreichbar und liebt es mit Klängen zu experimentieren.

Drei Fragen an ...
Andreas Bintinger


veröffentlicht am 7. Juni 2021
Interview: Christoph Renhart
Logo des scodo Publishing Tools der UE
scodo – The publishing tool by Universal Edition

scodo ist ein neues Publishing Tool der Universal Edition, mit dem Komponist*innen ihre Werke bei der UE veröffentlichen können. Warum hat sich die UE für diesen neuen Weg des Publizierens entschieden?

Die Universal Edition hat sich immer dadurch ausgezeichnet, dass sie für zeitgenössische Strömungen offen ist und auch bereit ist, Neues auszuprobieren und dadurch die Grenzen des „klassischen“ Musikverlagswesen zu erweitern. Es liegt in den Genen der Universal Edition, Veränderungen sehr früh zu erkennen, alte Pfade zu verlassen und mit innovativen Produkten und Serviceleistungen neue Wege zu beschreiten – ganz gemäß unserer Unternehmens-Mission „we shape the future of music“.

Wir haben uns deshalb für ein Verlagsmodell für Werke zeitgenössischer Komponistinnen und Komponisten entschieden, welches der UE ermöglichen soll, viele interessante Künstlerinnen und Künstler in den Verlag zu holen. Die wesentlichen Dienstleistungen eines Musikverlages wie die Bereitstellung von Noten, analog und digital, die Lizenzierung von Rechten, sowie die Präsenz im UE-Katalog werden in dem neuen Modell angeboten. Das traditionelle Modell der Verlagsverträge muss sich aus unserer Sicht dieser sich rasant entwickelnden Welt anpassen – scodo ist die Antwort der UE auf diese Entwicklungen. Die UE kann damit wieder ihre Tore für zeitgenössische Strömungen weit öffnen und ist bereit, viel Neuem Raum zu geben.

Wieso braucht ein*e Komponist*in heute ein Verlagshaus als Partner, die Noten per Email verschicken ist doch viel einfacher?

Natürlich ist es leicht Noten per Mail zu verschicken, jedoch ist ein einmal versendetes pdf "da draussen" und nicht mehr kontrollierbar. Durch die Zusammenarbeit mit einem professionellen Verlag profitieren die Komponistinnen und Komponisten davon, dass wir die Rechte von Künstlerinnen und Künstlern schützen, sowohl beim digitalen als auch analogen Notenmaterial. Mit unserem über 120 Jahre aufgebauten Verlags-Know-How können wir die ganze Vielfalt des modernen Musiknoten-Vertriebs bieten. Wir gewährleisten so auch, dass die Komponistinnen und Komponisten gerecht für ihre Arbeit entlohnt werden und sich marktüblich und professionell präsentieren.

Ein scodo-Abo kostet etwas. Wann zahlt es sich für Komponist*innen aus?

Es ist wichtig zu verstehen, dass die Komponistinnen und Komponisten, die via scodo ihre Werke bei der UE veröffentlichen, auf dieselbe Art und Weise im Katalog präsentiert werden wie Arvo Pärt, Pierre Boulez oder Gustav Mahler – es ist auf ihrem Profil nicht ersichtlich, ob sie ihre Werke über unser neues Publishing Tool vertreiben. Unsere Neuzugänge können also ab dem Zeitpunkt, zu dem sie ihr erstes Werk bei uns publizieren, davon profitieren, dass sie nun UE-Komponistin bzw. UE-Komponist sind und sofort alle Vorteile unseres Verlagshauses nutzen können. Wir kümmern uns um Produktion, Vertrieb, Logistik, Lizenzierung, Abrechnung, die Erstellung von gedruckten und digitalen Produkten und natürlich um Anfragen und deren Beantwortung. Weiters bietet die UE das Handling von Leihmaterial und Kaufmaterial, in digitaler und gedruckter Form, aber auch das Lizensieren von Rechten – unsere Komponistinnen und Komponisten können also von allen Vorteilen eines professionellen Verlagshauses profitieren. Zusätzlich dazu legen wir einen starken Fokus auf die Präsentation der Künstlerinnen und Künstler auf unseren Social Media- und Kommunikationskanälen wie z. B. Facebook, Instagram, Twitter oder in unseren Newslettern. Des Weiteren profitieren unsere Neuzugänge über scodo von der 70/30-Verteilung der Einnahmen aus Verkäufen, Aufführungen, und Lizenzierungen – wovon bei jedem Geschäftsfall 70% an die Komponistinnen und Komponisten gehen.

Andreas Bintinger ist Head of Services / Head of Promotion and Marketing beim Verlag Universal Edition.

Drei Fragen an ...
Benedikt Alphart


veröffentlicht am 7. Juni 2021
Interview: Christoph Renhart
Benedikt Alphart: cloches tremblantes
Partiturausschnitt aus cloches tremblantes von Benedikt Alphart

Du hast in Deinem Stück »cloches tremblantes« reichlich Gebrauch von den spieltechnischen Möglichkeiten im Innenraum des Klaviers gemacht. Was waren die kompositorische Absichten dahinter?

In meiner Komposition versuche ich Klangeigenschaften und -qualitäten von Glocken auf das Klavier zu projizieren. Das Spiel im Klavierinneren dient mir zur Schärfung dieser Abbildungen im Klavierklang.

Eine große Herausforderung bei der Verwendung erweiterter Spieltechniken stellt oft die Notation dar. Wie bist Du hier herangegangen?

Zwei Ziele waren mir besonders wichtig: die Notation sollte einerseits eine Spielanleitung sein und andererseits den resultierenden Klang andeuten.
Ich versuche hier möglichst intuitive Lösungen zu finden und zeichne dazu auch oft eigene, neue Symbole. Am obligatorischen Erklärungstext kam ich aber leider auch nicht vorbei.

Wir hoffen, durch das Projekt »Tage der neuen Klaviermusik Graz« nachhaltige Zusammenarbeiten zwischen PianistInnen und KomponistInnen anstoßen zu können. Gibt es für im Hinblick auf Dein Stück weitere Pläne?

Ja! Rund um »cloches tremblantes« entsteht gerade ein Klavier-Zyklus. Es gibt eben noch viele weitere (elektro-)akustische und anekdotische Klangeindrücke, die ich mit dem Instrument in Berührung bringen will.

Drei Fragen an ...
Ayami Ikeba


veröffentlicht am 6. Juni 2021
Interview: Christoph Renhart

Ist die enorme und großartige Vielfalt, die es an Klavierliteratur gibt, in Ihren Augen eine Motivation oder mehr eine Bürde für junge PianistInnen im Hinblick darauf, neues musikalisches Terrain zu betreten?

Das Einstudieren neuer Klavierstücke stellt eine besondere Motivation für PianistInnen dar und ist eine Bereicherung für jede*n junge*n Künstler*in, ungeachtet dessen, wie viel gute Literatur es schon gibt.

Viele zeitgenössische Klavierstücke erfordern den Einsatz ungewöhnlicher Spieltechniken. Bleiben solche Werke SpezialistInnen vorbehalten?

Nein, jeder kann neue Klavierstücke einstudieren. Die meisten Pianist*innen sind neugierig. Einführungskurse bzw. Workshops durch Komponist*innen wären dahingehend aber oft hilfreich.

Kann ein Festival wie die Tage der neuen Klaviermusik überhaupt dazu beitragen, die Lust am Erkunden von Neuem zu wecken?

Ja. Wichtig ist eine gute Bewerbung des Projekts, damit viele aktiv und passiv mitwirken.

Vorgestellt: Markus Koropp


veröffentlicht am 5. Juni 2021
Markus Koropp, Foto: privat
Markus Koropp | Foto: privat

Markus Koropp (* 2000) ist ein Pianist und Komponist aus Bonn, der bereits seit seinem 11. Lebensjahr mit zahlreichen Preisen und Stipendien (z.B. bei den deutschen Bundeswettbewerben „Jugend musiziert“ und „Jugend komponiert oder bei den Internationalen Musiktagen Bad Leonfelden mit dem 10. Martin-Hornstein-Interpretationspreis) ausgezeichnet wurde.

Seine Kompositionen wurden bereits im Westdeutschen- und Hessischen Rundfunk ausgestrahlt und er trat als Kammermusiker im „Klassik-Treffpunkt“ des ORF auf. Konzerte führten ihn nach Italien, Luxemburg, Griechenland, Österreich, Deutschland und China und er gestaltete unter anderem das Neue-Musik-Festival „Zett-Emm“ mit.

Seit 2019 studiert er an der KUG Konzertfach Klavier bei Aima Maria Labra Makk und Komposition bei Clemens Gadenstätter.

Markus Koropp wird am 12. Juni Etüde 1: Snow von Armin Cservenák interpretieren.

Drei Fragen an ...
Richard Dünser


veröffentlicht am 5. Juni 2021
Interview: Christoph Renhart
Richard Dünser, Foto: Simon Dünser
Richard Dünser | Foto: Simon Dünser

Als Teil der Jury des Kompositionswettbewerbs hast Du aus 48 anonymen Einreichungen sechs Stücke für das Finale am 12. Juni mit ausgesucht. Mit welchen Qualitäten konnten die erfolgreichen Stücke überzeugen?

Mit ihrer kompositorischen Faktur, Ideenreichtum, Ausnützung der instrumentalen Möglichkeiten des Instruments.

Wieso ist es für junge KomponistInnen sinnvoll, bei Kompositionswettbewerben mitzumachen – die allermeisten Einreichungen gehen ja quasi leer aus?

Die jungen Leute können sich ja bei etlichen Kompositionswettberben beteiligen, dann steigt die Chance wieder. Und eine Prämierung kann ein guter Einstieg in eine größere Öffentlichkeit sein.

Ist ein Festival wie die »Tage der neuen Klaviermusik Graz« in Deinen Augen dazu geeignet, die Echokammern der Neuen Musik anzubohren?

Ja, und zwar besonders vielfälitge Echokammern, denn wir sind hier völlig ideologiefrei vorgegangen, es kommt Musik aus ALLEN Richtungen, wenn sie von höchster Qualität ist. Auf manchen Veranstaltungen Neuer Musik wird nur eine ganz schmale Bandbreite präsentiert, bei diesem Festival aber wollten wir einen Tunnelblick unbedingt vermeiden.

Vorgestellt: Renato Deligiannidis


veröffentlicht am 4. Juni 2021
Renato Deligiannidis, Foto: unbezeichnet
Renato Deligiannidis | Foto: unbezeichnet

Renato Aristotelis Deligiannidis wurde 2001 in Katerini (Griechenland) geboren. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er am Konservatorium seiner Heimatstadt und schloss sein dortiges Studium mit Diplom ab.

2019 begann er sein Studium an der Kunstuniversität Graz, zuerst im Vorbereitungslehrgang bei Aima Maria Labra Makk und seit 2021 Konzertfach Klavier bei Manfred Tausch.

Beim Finale am 12. Juni in der Aula der KUG wird er das neue Klavierstück Vertigo von Philipp Manuel Gutmann zur Urauffürhung bringen, welches im Rahmen des Kompositionswettbewerbs für das Konzert ausgewählt wurde. Wir wünschen alles Gute!

Finale als Live-Stream


veröffentlicht am 2. Juni 2021

Das Konzert am 12. Juni wird live aus der Aula der Kunstuniversität Graz gestreamt. Der Link zum Live-Stream auf vimeo.com wird hier in Kürze bekannt gegeben. Aufgrund der strengen Bestimmungen zur Eindämmung der Pandemie vonseiten der Kunstuniversität Graz kann am 12. Juni kein Publikum vor Ort zugelassen werden. Alle anderen Veranstaltungen im Rahmen des Festivals können vor Publikum stattfinden. Das Kartenangebot ist allerdings limitiert — bitte reservieren Sie eine Karte über unser Anmeldeformular oder per Email an: tickets@kultum.at.

Die Finalist*innen stehen fest


veröffentlicht am 1. April 2021

Sechs junge Künstler*innen, darunter drei Studierende der Kunstuniversität Graz, konnten beim Kompositionswettbewerb im Rahmen des Festivals die Jury (Pianistin Ayami Ikeba und die Komponisten Richard Dünser und Clemens Nachtmann) überzeugen: Aus 48 eingereichten Klavierstücken wurden die Kompositionen von Benedikt Alphart, Armin Cservenák, Philipp Manuel Gutmann, Gianluca Iadema, Jumi Lee und Haruki Noda ausgewählt. Die sechs neuen Stücke werden im Konzertfinale am 12. Juni in der Aula der Grazer Kunstuniversität zur Uraufführung gelangen. Bei diesem Konzert werden auch die Kompositionspreise und ein Pubikumspreis vergeben, sowie der Preis für die beste Interpretation eines der sechs Werks an eine*n Studierende*n der KUG. Insgesamt ist der Wettbewerb mit 2000 € dotiert. Darüber hinaus wird ein Sonderpreis des Wiener Musikverlags Universal Edition – ein Abonnement des neuen Publishing Tools scodo – vergeben.